KETTWIGER SCHACH GESELLSCHAFT

 


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2017-05-21

Stephan Blank gewinnt die Kettwiger Schachmeisters

Am Sonntag, den 21. Mai 2017 hatte die Kettwiger Schachgesellschaft 1948 zum 8. Mal ein Schachturnier um den Josef-Kallenberg-Pokal und die Kettwiger Schachmeisterschaft ausgerichtet.

Von Anfang an war klar, dass neben dem Titelverteidiger David Atkins (KSG 48) auch die Vereinskollegen Morteza Ziabari und Herbert Lohaus sowie Stephan Blank (SF Werden) und Christian König (Matt Inn Dortmund) Siegchancen eingeräumt werden mussten. Und tatsächlich belegten vier der Favoriten am Ende auch die Plätze Eins bis Vier.

Aber der Reihe nach: Nicht nur Können, auch Glück und Schnelligkeit waren für einen Sieg vonnöten. Bereits in der 1. Runde verlor der Titelverteidiger David Atkins gegen den wieder stark spielenden Stefan Bee (Endergebnis 6. Platz, 4 Punkte). Und der beste Jugendliche Pascal Bauer (12. Platz, 3 Punkte) gewann gegen den erfahrenen Patrick Kaienburg. In der 2. Runde gab es nur Favoritensiege. Schon in der 3. Runde fiel eine erste Vorentscheidung. Der spätere Sieger Stephan Blank gewann gegen den Mitfavoriten Christian König. Eine weitere Vorentscheidung fiel in den Runden 4 und 5: Herbert Lohaus verlor gegen Stephan Blank und Christian König und damit alle Siegchancen. Am Ende erreichte er als bester Senior den 4. Platz (4,5 Punkte). Spannend wurde es wieder in der 6. Runde: Der Spitzenduell behielt Stephan Blank gegen Morteza Ziabari die Oberhand und erzielte den 6. Sieg.

Die letzte Runde musste die Entscheidung bringen. Im Gegensatz zum letzten Turnier behielt Stephan Blank die Nerven und holte sich auch im 7. Spiel gegen Emil Petricic (Endstand 8. Platz) den 7. Sieg und damit die Kettwiger Schachmeisterschaft und den Josef-Kallenberg-Pokal. Herzlichen Glückwunsch. Im Verfolgerduell besiegte Christian König Morteza Ziabari und erreichte mit 6 Punkten den 2. Platz. Morteza Ziabari wurde mit 5 Punkten Dritter. Patrick Kaienburg verdrängte durch seinen Sieg Stefan Bee vom 5. Platz (4,5 Punkte). Roger Michels verlor nur gegen Herbert Lohaus, Stephan Blank und Stefan Bee und wurde mit 4 Punkten Siebter. Arno Kuck rettete sich durch einen Sieg gegen den Titelverteidiger auf den 9. Platz (4 Punkte). Im großen Mittelfeld mit geringen Punktunterschieden landeten Walter Böer, die beste Dame Renate Mohr, Rolf Hasselbeck, der Titelverteidiger David Atkins und Andreas Mohr. Der jugendliche Vereinslose Max Petri (1,5 Punkte) und der Bambino Etienne Heim (1 Punkt) konnten bei diesem stark besetzten Turnier nicht ganz mithalten und belegten die Plätze 16 und 17.

Arno Kuck